Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS): Wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht geraten sind
Ursachen, Symptome, Diagnose und ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten
Veröffentlicht am 20. Januar 2026
von Mura Frey-Balke
Unregelmäßiger Zyklus, Hautprobleme oder unerfüllter Kinderwunsch? Viele Frauen leben mit PCOS, ohne es zu wissen.
Wenn dein Zyklus unregelmäßig ist, du unter Hautunreinheiten, starkem Haarwuchs oder unerfülltem Kinderwunsch leidest, und dir dein Körper manchmal fremd erscheint – dann bist du nicht allein. Viele Frauen in Deutschland leben mit dem Polyzystischen Ovarialsyndrom, kurz PCOS, ohne zu wissen, was genau hinter ihren Beschwerden steckt.
PCOS ist mehr als nur „ein paar Zysten an den Eierstöcken“. Es ist eine hormonelle und oft auch metabolische Erkrankung, die Frauen in ihrer körperlichen und sogar emotionalen Gesundheit tief beeinflussen kann.
Die gute Nachricht: Es gibt Wege, deinen Körper hormonell wieder ins Gleichgewicht zu bringen – schulmedizinische, naturheilkundliche und auch durch deinen eigenen Lebensstil.
In diesem Artikel findest du alle wichtigen Informationen über PCOS: von den Ursachen über die Diagnose bis hin zu ganzheitlichen Behandlungsstrategien, die schulmedizinisches Wissen mit naturheilkundlichen Ansätzen vereinen. Dieser Beitrag richtet sich an dich, wenn du erste Symptome hast, die dich verunsichern, gerade eine PCOS-Diagnose erhalten hast oder einfach mehr über deinen Körper erfahren möchtest.
1. Was ist das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS)?
3. Wie entsteht PCOS? Die Ursachen im Überblick
- Genetische Veranlagung
- Hormonelle Dysbalancen
- Insulinresistenz
- Entzündliche Prozesse & Lebensstil
4. Symptome – Wie zeigt sich PCOS?
5. Wie wird PCOS diagnostiziert?
6. Wichtige Untersuchungen bei der Gynäkologin oder beim Endokrinologen
7. Was bedeutet PCOS für meinen Kinderwunsch?
8. Ganzheitliche Therapie: Das Beste aus Schulmedizin und Naturheilkunde
- Ernährung & Bewegung
- Naturheilkundliche Unterstützung
- Medikamentöse Therapie
- Mentale Unterstützung
10. Fazit: PCOS ist behandelbar – mit Geduld, Wissen und einem liebevollen Blick auf dich selbst
Was ist das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS)?
PCOS ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Aktuellen Studien zufolge sind etwa 5–10 % aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren davon betroffen – doch viele wissen nichts von ihrer Erkrankung. Je nach Quelle und Region liegt die Zahl der Frauen mit PCOS zwischen 1% und 19% insgesamt und viele Forschende gehen davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer von unentdeckten Fällen gibt.
Wir gehen heute davon aus, dass sich das PCOS bereits ab der Pubertät entwickeln kann, aber oft erst diagnostiziert wird, wenn Frauen versuchen schwanger zu werden.
Ein PCO-Syndrom zeigt sich in einem Ungleichgewicht der Geschlechtshormone, insbesondere durch eine erhöhte Androgenproduktion (das sind die „männlichen“ Hormone), was zu verschiedenen Symptomen führt.
Namensgebend sind die oftmals, aber nicht immer (!), im Ultraschall sichtbaren „polyzystischen“ Ovarien, also vergrößerte Eierstöcke mit vielen kleinen, unreifen Eibläschen, die ein bisschen so aussehen, als wären Perlen auf eine Kette aufgefädelt.
Es handelt sich dabei nicht um echten Zysten, sondern um viele unreife Follikel – so nennt man die bläschenförmige Zellstrukturen, in denen die einzelnen Eizellen heranreifen.
Trotzdem ist das PCOS keine einfache Diagnose. Gar nicht so selten kommen Patientinnen zu mir, denen gesagt wurde, sie hätten ein polyzstisches Ovarialsyndrom, ohne das die Diagnose gesichert ist. Das PCO-Syndrom ist nämlich eine Ausschlussdiagnose. Das heißt, andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome machen, müssen zuerst ausgeschlossen werden. Dazu später mehr.
Deswegen ist der Weg zu Gewissheit und zur Besserung der Symptome auch oft ein weiter.
Typische Merkmale des PCOS sind:
- Zyklusstörungen (ausbleibende oder seltene Menstruation), das heißt oft lange Zyklen über 35 Tage.
- Erhöhte männliche Hormone (was sich durch unreine Haut, Akne, vermehrte Körperbehaarung oder Haarausfall zeigen kann)
- Schwierigkeiten, schwanger zu werden
- Häufig auch Übergewicht oder eine Insulinresistenz (also eine Vorstufe von Typ-2-Diabetes)
Wie entsteht PCOS? Die Ursachen im Überblick
Die genauen Ursachen von PCOS sind heute noch nicht vollständig geklärt, aber mehrere Faktoren spielen eine Rolle:
1. Genetische Veranlagung
Es wird vermutet, dass es beim PCOS eine genetische Komponente gibt. In etwa die Hälfte der Schwestern und ein Drittel der Mütter der Patientinnen haben ebenfalls das PCO-Syndrom.
Wenn also andere Frauen in deiner Familie – also deine Mutter, Großmütter, Tanten oder Schwestern – ebenfalls unter Zyklusstörungen oder einem unerfüllten Kinderwunsch leiden oder gelitten haben, kann eine genetische Komponente bei euch vorliegen.
2. Hormonelle Dysbalancen
Typisch ist ein erhöhter LH-Wert bei gleichzeitig normalem oder niedrigem FSH – das stört die Reifung des Eibläschens und begünstigt die Bildung von Testosteron. Auch das freie Testosteron ist oft erhöht, während das SHBG oft niedriger ausfällt.
Doch all diese hormonellen Dybalancen müssen nicht unbedingt auftreten, was die Diagnose oftmals erschwert. Einen ersten Verdacht bringen meist ein LH/FSH-Quotient von größer 2:1, hohe Androgenwerte und/oder ein erhöhter AMH-Wert.
Da diese Werte oft erst in der Lebensmitte oder bei ausbleibenden Wunschkind bei der Gynäkologin erhoben werden, ist die Kinderwunschzeit eine der häufigsten Zeiten, in denen ein PCOS festgestellt wird.
Die gute Nachricht: auch mit diagnostiziertem PCOS kannst du schwanger werden.
3. Insulinresistenz
Etwa 70 Prozent der PCOS-Betroffenen haben eine Insulinresistenz. Das bedeutet: Die Zellen reagieren schlechter auf Insulin, was dazu führt, dass zu viel Insulin im Blut sein kann. Das wiederum kurbelt die Androgenproduktion an, und führt gleichzeitig dazu, dass mehr freies Testosteron im Blut ist und kann so das Hormongleichgewicht weiter stören.
4. Entzündliche Prozesse & Lebensstil
Chronische Entzündungen, Übergewicht, Stress oder ein unausgewogener Lebensstil können ein PCOS begünstigen oder verschlimmern.
Symptome – Wie zeigt sich PCOS?
Nicht jede Frau mit PCOS hat die gleichen Symptome. Manche merken jahrelang nichts, andere spüren starke körperliche Veränderungen. Häufige Symptome sind:
- Unregelmäßiger oder ausbleibender Zyklus
- Akne, fettige Haut, unreine Haut
- Vermehrte Körperbehaarung (Hirsutismus)
- Haarausfall am Kopf (androgenetische Alopezie)
- Gewichtszunahme oder Schwierigkeiten beim Abnehmen
- Unerfüllter Kinderwunsch
- Erschöpfung, Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen
PCOS betrifft viele Frauen – oft unerkannt. Die richtige Diagnose ist der erste Schritt zu mehr Wohlbefinden.
Wie wird PCOS diagnostiziert?
Die Diagnose basiert auf den sogenannten Rotterdam-Kriterien. Es müssen mindestens zwei der folgenden drei Merkmale erfüllt sein:
- Zyklusstörungen, insbesondere ausbleibender oder stark verzögerter Eisprung
- Klinische oder laborchemische Hyperandrogenämie
- Polyzystische Ovarien im Ultraschallbild oder eine hohe AMH Konzentration
Da nur zwei der drei Kriterien erfüllt sein müssen, kann auch ohne dieses typische Ultraschallbild ein PCOS vorliegen. Wenn die Verdachtsdiagnose Polyzystisches Ovar gestellt wird, müssen aber zuerst noch weitere Untersuchungen gemacht werden und andere Erkrankungen ausgeschlossen werden.
Wichtige Untersuchungen bei der Gynäkologin oder beim Endokrinologen:
Bei Verdacht auf PCOS ist oft eine interdisziplinäre Diagnostik bei deiner Gynäkologin und einem Endokrinologen oder einer Endokrinologin notwendig. Folgende Untersuchungen kann deine Gynäkologin bei dir durchführen, wenn ihr gemeinsam den Verdacht auf ein PCOS hegt:
- Hormonstatus (Androgenindex (Testosteronwert), SHBG, LH, FSH, Prolaktin, AMH)
- Ultraschall der Eierstöcke
- Blutzucker- und Insulinwerte bestimmen, den Langzeitblutzucker bestimmen, eventuell wird auch ein Oraler Glukose Toleranz Test (OGTT) gemacht
- Ausschluss anderer hormoneller Erkrankungen (z. B. Erkrankungen der Schilddrüse, Nebennieren oder Hypophyse) - das macht dann die Endokrinologin.
Was bedeutet PCOS für meinen Kinderwunsch?
Viele Frauen mit PCOS werden auf natürlichem Weg schwanger – manchmal braucht es nur Geduld. Bei hormonell stark ausgeprägtem PCOS oder fehlendem Eisprung kann jedoch eine medizinische Unterstützung nötig sein.
Möglichkeiten bei Kinderwunsch:
- Zyklusmonitoring und Lebensstilumstellung
- Ovulationsauslösende Medikamente (z. B. Clomifen, Letrozol)
- Metformin (zur Verbesserung der Insulinresistenz)
- Reproduktionsmedizin (z. B. IVF) bei Bedarf
Ganzheitliche Therapie: Das Beste aus Schulmedizin und Naturheilkunde
1. Ernährung & Bewegung
Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist entscheidend. Besonders hilfreich:
- Vollwertige, ballaststoffreiche Kost
- Reduktion von Zucker und Weißmehl
- Regelmäßige Bewegung (z. B. Spaziergänge, Yoga, Schwimmen)
- Gewichtsstabilisierung – bereits 5 % weniger Körpergewicht können den Zyklus verbessern
- Hypnose zur Unterstützung einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise oder zur Gewichtsreduktion
2. Naturheilkundliche Unterstützung
- Myo-Inositol zur Verbesserung der Eizellreifung
- Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Zimt zur Hormonregulation
- Pflanzenheilkunde z.B. mit Mönchspfeffer, Frauenmantel und Schafgarbe oder grünem Tee
3. Medikamentöse Therapie
- Wenn du nicht gerade schwanger werden möchtest, wird das PCOS häufig mit hormonellen Verhütungsmitteln, wie zum Beispiel der Pille, therapiert, um den Zyklus zu regulieren und das Hautbild zu verbessern.
- Metformin wird zur Senkung des Insulinspiegels verordnet
- Oder Antiandrogene bei starkem Hirsutismus (immer in Kombination mit Verhütung) verschrieben
4. Mentale Unterstützung
Hormonelle Schwankungen gehen bei einigen Frauen auch mit starken emotionalen Schwankungen einher. Dazu kommt die emotionale Belastung durch die Diagnose PCOS und die damit einhergehenden körperlichen Symptome.
Besonders wenn du gerade versuchst schwanger zu werden, kann es es sehr hilfreich sein, dich mit Entspannungsmethoden zu beschäftigen oder dir eine therapeutische Begleitung zu suchen. Hilfreich sind:
- Achtsamkeitsübungen, Meditation
- Hypnotherapie bei Kinderwunsch oder Zyklusstress
- Begleitende Gespräche mit erfahrenen Therapeutinnen
Du hast Fragen zum Polyzystischen Ovarialsyndrom?
Hast du Fragen zum PCOS oder möchtest dich in meiner Praxis ganzheitlich zu deinem Hormonsystem beraten lassen? Dann melde dich gerne für ein persönliches Gespräch.
Was kannst du selbst tun?
Ein bewusster Umgang mit deinem Körper, regelmäßige Arzttermine und kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken:
✔ Führe ein Zyklus- und Symptom-Tagebuch
✔ Lass deine Blutwerte regelmäßig kontrollieren
✔ Achte auf eine vollwertige und ausgewogene Ernährung und regelmäßige Mahlzeiten
✔ Plane Pausen und Zeit für dich ein, Selbstfürsorge ist wichtig
✔ Informiere dich und hole dir Unterstützung
Fazit: PCOS ist behandelbar – mit Geduld, Wissen und einem liebevollen Blick auf dich selbst
PCOS ist eine chronische, aber gut behandelbare Erkrankung. Der wichtigste Schritt ist die Erkenntnis: Du bist nicht schuld – und du bist nicht allein. Mit einem individuellen, ganzheitlichen Therapiekonzept lässt sich dein hormonelles Gleichgewicht nachhaltig verbessern.
Ich berate dich gerne naturheilkundlich, begleite dich mit Hypnose und helfe dir, deinen Lebensstil so anzupassen, dass du deinen Körper bestmöglich unterstützt.
Wenn du Fragen hast, deinen Zyklus besser verstehen möchtest oder Unterstützung auf deinem Weg brauchst – ich bin für dich da. In meiner Naturpraxis verbinde ich evidenzbasiertes Denken auf Basis schulmedizinische Diagnostik mit naturheilkundlicher Begleitung und einem ganzheitlichen Verständnis des weiblichen Körpers, um dir zu helfen, in deine hormonelle Kraft zurückzufinden.
Den eigenen Weg finden – PCOS ganzheitlich behandeln und wieder in Balance kommen.
Selbsttest:
Bin ich vom PCOS betroffen?
Deine Selbstbeobachtung als erster Schritt zur Klarheit
Bitte beantworte jede der folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“ . Je häufiger du mit Ja antwortest, desto sinnvoller ist eine ärztliche oder naturheilkundliche Abklärung auf PCOS.
Zyklus & Menstruation
- Hast du seltener als alle 35 Tage deine Periode?
- Bleibt deine Menstruation manchmal ganz aus?
- Schwankt dein Zyklus stark von Monat zu Monat?
- Hast oder hattest du schon mal Schwierigkeiten, schwanger zu werden?
Hormonelles Gleichgewicht
- Leidest du unter unreiner Haut oder Akne, auch nach dem Jugendalter?
- Hast du verstärkte Körper- oder Gesichtsbehaarung (z. B. am Kinn, auf der Brust, am Bauch)?
- Fallen dir am Kopf vermehrt Haare aus?
- Hast du das Gefühl, dein Körper verändert sich hormonell und ist „aus dem Gleichgewicht“ geraten?
- Gab oder gibt es Frauen in deiner Familie, die Zyklusunregelmäßigkeiten hatten, die eine PCOS Diagnose erhalten haben oder nicht oder nur schwer schwanger geworden sind?
Stoffwechsel & Körpergewicht
- Nimmst du leicht zu – auch ohne veränderte Essgewohnheiten?
- Fällt es dir schwer, abzunehmen – selbst mit Bewegung und gesunder Ernährung?
- Hast du oft Heißhunger auf Zucker oder Kohlenhydrate?
- Hast du Familienmitglieder mit Diabetes oder Insulinresistenz?
Emotionales Erleben
- Fühlst du dich häufig müde, antriebslos oder gereizt?
- Leidest du unter Stimmungsschwankungen oder depressiven Verstimmungen?
- Fühlst du dich mit deinen Symptomen allein gelassen oder unverstanden?
Auswertung
- 0–4 x „Ja“: Wahrscheinlich hast du kein PCOS, aber achte weiter auf deine hormonelle Balance.
- 5–8 x „Ja“: Hinweise auf ein hormonelles Ungleichgewicht – eine weiterführende Abklärung ist bei dir sinnvoll.
- 9 oder mehr x „Ja“: Das sind starke Hinweise auf ein mögliches PCOS oder eine andere hormonelle Erkrankung. Bitte hole dir professionelle Unterstützung, um Klarheit und Entlastung zu bekommen.
Mein Tipp: Nimm diese Liste gerne mit zu deinem nächsten Termin – bei der Frauenärztin, Heilpraktikerin oder in meiner Praxis. Gemeinsam können wir gezielt herausfinden, was dein Körper braucht, um wieder in Balance zu kommen.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema PCOS
Die Symptome beim PCOS können von Frau zu Frau stark variieren. Typische Symptome eines PCOS sind beispielsweise unregelmäßige, besonders lange oder ausbleibende Menstruationszyklen, stärkerer und vermännlichter Haarwuchs, also Haare an Körperstellen wie Kinn, Oberlippe und Bauch, Haarausfall, Hautunreinheiten oder Akne, Übergewicht, sowie Schwierigkeiten, schwanger zu werden.
Diese Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und müssen ärztlich abgeklärt werden, um eine sichere Diagnose zu stellen, da auch andere Krankheiten diese oder ähnliche Symptome auslösen können.
Ein Polyzystisches Ovarialsyndrom betrifft Frauen im gebärfähigen Alter und kann sich entwickeln, sobald deine Eierstöcke ihre Funktion aufgenommen haben, also während und nach der Pubertät bzw. im jungen Erwachsenenalter. Da die Beschwerden oft nicht eindeutig sind, wird das PCOS am häufigsten in der Phase entdeckt, in der Frauen versuchen schwanger zu werden, auch wenn es bereits in den Jahren zuvor entstanden ist.
Wenn ein PCOS unbehandelt bleibt kann es zu Schwierigkeiten kommen, schwanger zu werden. Sollte eine Insulinresistenz vorliegen, kann sich diese zu Typ-2-Diabetes entwickeln oder Herz-Kreislauferkrankungen und ähnliches zur Folge haben, die mit dem metabolischen Syndrom in Verbindung stehen.
Einige Frauen leiden auch unter den emotionalen Folgen der Zyklusstörungen oder Kinderlosigkeit. Im Alter sind hormonelle Störungen mit Demenzerkrankungen assoziiert.
Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, dich frühzeitig mit hormoneller Balance zu beschäftigen und einen für dich passenden Lebensstil zu finden. Aber keine Sorge, es gibt viel was du selbst tun kannst und deine Gynäkologin unterstützt dich ebenfalls dabei.
Und: es gibt viele Frauen, die auch nach der Diagnose PCOS schwanger geworden sind.
Das PCO-Syndrom verschwindet erstmal nicht von alleine, da es sich um eine chronische hormonelle Dysbalance handelt. Die Symptome lassen sich aber oft sehr gut in den Griff bekommen, so dass du vielleicht nichts mehr von deinem PCOS merkst.
Mit einer gesunden Lebensführung, insbesondere Gewichtsabnahme, Ernährungsumstellung und Bewegung, können sich die Symptome deutlich verbessern und Zyklen normalisieren.
Mit den Wechseljahren lassen die Beschwerden häufig von allein nach, weil der Testosteronspiegel sinkt.
Die Beschwerden, die ein PCOS macht sind vielfältig und von Frau zu Frau verschieden. Junge Frauen, die nicht gerade schwanger werden möchten, beschäftigen sich oft nicht wirklich mit ihrem Zyklus und leiden auch nicht sonderlich darunter, wenn die Menstruationszyklen länger ausfallen, im Gegenteil sind vielleicht manchmal sogar froh darüber.
Zyklusunregelmäßigkeiten und unreine Haut sind in der Pubertät sowieso häufig und wecken deswegen nicht unbedingt den Verdacht PCOS. Und auch die auffälligen Hormonwerte, die vielleicht an das PCOS denken lassen könnten, werden bei jüngeren Frauen außerhalb des Kinderwunsches eher selten erhoben.
So bleibt ein PCOS oft unentdeckt, bis die Wunschschwangerschaft auf sich warten lässt.
Beim polyzystischen Ovarialsyndrom kommt es häufig zu langen Zyklen, spätem oder ausbleibendem Eisprung. Dadurch gibt es weniger Chancen im Jahr schwanger zu werden.
Außerdem stört das hormonelle Ungleichgewicht nicht nur den Eisprung, sondern auch die Fähigkeit der Eizellen gut heran zu reifen. Die Follikel bleiben zu klein sind und keine gute Eizelle kann in ihnen heranreifen. Somit kann auch die Qualität der Eizellen sich durch das PCOS verschlechtern.
Hallo, ich heiße Mura
Ich lebe mit meinem Mann und zwei Kindern in Köln. Ich arbeite seit 2009 als Heilpraktikerin, Hypnotherapeutin und Kursleiterin für Hypnobirthing und Hypnomothering.
In meiner Praxis für Frauen- und Familiengesundheit liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit auf dem Kinderwunsch, der Schwangerschaft, der Mutterschaft und allen hormonellen Beschwerden.
Ich begleite seit vielen Jahren Frauen bei hormonelle Störungen und in der Kinderwnschzeit mit naturheilkundlichen Methoden wie Phytotherapie, homöopathischer Hormonbehandlung und der therapeutischen Frauenmassage.
Darüber hinaus unterrichte ich Hypnose zur Selbstentspannung und arbeite hypnotherapeutisch rund um alle Frauenthemen.
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